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Diagonale 2018

Natürlich findet auch in diesem Jahr wieder die Diagonale mit einem einzigartigen Programm statt.

Alljährlich im Frühling lädt die Diagonale zum vielversprechenden Rendezvous mit dem österreichischen Film in Graz. Vom 13. bis 18. März 2018 geht das Filmfestival zum 21. Mal inmitten der steirischen Landeshauptstadt über die Bühne.

Eröffnungsfilm: Murer – Anatomie eines Prozesses
Die Diagonale’18 eröffnet mit einer Weltpremiere, mit einem brisanten Gerichtsthriller von Christian Frosch. Anhand originaler Dokumente zu einem der wohl größten Justizskandale der Zweiten Republik zeichnet Frosch den Fall des angesehenen steirischen Politikers und Großbauern Franz Murer nach, der von 1941 bis 1943 als „Schlächter von Vilnius“ einer der Hauptverantwortlichen für die Tötung unzähliger Jüdinnen und Juden in der heutigen litauischen Hauptstadt gewesen sein soll.


Historisches Special: Kein schöner Land
Das Kinoland Österreich erscheint oftmals vor allem als eines: als singuläres Kinobundesland, Wien. Im historischen Spezialprogramm der Diagonale’18 soll die Hauptstadt in den Hintergrund treten. Gemeinsam, aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln wagen das Österreichische Filmmuseum, das Filmarchiv Austria und das ORF-Archiv sowie heuer ergänzend ein Special des „steirischen herbst“ 2017 Blicke in die Provinz und suchen nach Perspektiven aus der Provinz.

„Die Kinder der Toten
Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit und 28 Drehtagen im Rahmen des „steirischen herbst“ 2017 ermöglicht die Diagonale erste Einblicke in ein eigentlich unmögliches Projekt. Elfriede Jelineks monumentaler Gespensterroman „Die Kinder der Toten“ diente dabei als Vorlage für eine filmische Adaption auf 666 Rollen Super-8-Film in obersteirischen Kindheitsorten der Nobelpreisträgerin.

Im Rahmen des historischen Specials wird dazu die Arbeit Die Untoten von Neuberg von Ulrich A. Reiterer (AT 2018) gezeigt, die die filmische Realisierung des Projekts dokumentiert. In Die Steiermark hasse ich am allerwenigsten. Gespräch mit Elfriede Jelinek (R: Veronica Kaup-Hasler, Claus Philipp, Ulrich A. Reiterer, AT 2018) erzählt Jelinek wiederum von ihrem Verhältnis zu ihrem Heimatbundesland. Außerdem zu sehen: die Ausstellung „Die Kinder der Toten“ mit Setfotos von Ditz Fejer, vom. 9. März bis 9. April im Feinkost Mild.

 

In Referenz: „Was vom Kino übrig blieb“
Vom 10. Februar bis 22. April zeigt das Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien in Kooperation mit der Diagonale und dem Österreichischen Filmmuseum die Ausstellung „Was vom Kino übrig blieb“, in der zahlreiche mit der Diagonale verbundene Künstler/innen bildnerische Arbeiten und audiovisuelle Installationen präsentieren.


Im Rahmen der Diagonale wird die Ausstellung um ein Filmprogramm in der Programmreihe In Referenz ergänzt. Das Kurzfilmprogramm eröffnet mit einem Experiment: In Über das Publikum. Ein Film/Radio Experiment von Manfred Schwaba (AT 2018) begleitet eine via Radio empfangene Toneinspielung von Radio Helsinki 92.6 die Analogfilmprojektion auf der Leinwand des Kinosaals.


Programmhighlights und aktuelle Infos auf Instagram, Twitter, Facebook und via WhatsApp.

www.diagonale.at

Tickets ab 7. März erhältlich.

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